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Sonntag, 7. Januar 2018

Mein Handarbeitsjahr 2017

Ein Rückblick auf mein Handarbeitsjahr 2017.
An die Nähmaschine bin ich nicht viel gekommen.


Trotzdem oder gerade deswegen tut es mir selbst gut,
das Jahr Revue passieren zu lassen


 und zu sehen, was ich auch abseits der Nähmaschine
alles Kreatives auf die Beine gestellt habe.
(Und meine fünfjährige Tochter auch!)


Manche Projekte sind nur zum Teil durch meinen Kopf und meine Hände entstanden.


Die Fransen an diesem handgewebten Schal waren unvollständig eingedreht, 
das habe ich vervollständigt, und den Entwurf
für das handgewebte Tragetuch habe ich erstellt. 
Gewebt wurde es von HamaMama.





Montag, 30. Oktober 2017

Fußball-Wollwalkpuschen

Aus Stoffresten der Fußball-Wollwalkjacke
und der aussortierten alten Lederhose einer guten Freundin
habe ich diese Wollwalkpuschen genäht.

Kosten sind somit nicht angefallen
und ich freue mich über die Resteverwertung.


Passende Dekoknöpfe hatte ich auch noch in meinem Fundus.



Der kleine Nachwuchskicker hat selbst bestimmt, 
an welcher Stelle die Knöpfe angenäht werden sollten.


Und er hat die Puschen auch gleich mit Freude angezogen.


Da freut sich das nähende Mutterherz <3 


Was war eure letzte Resteverwertung aus Stoff?



Liebe Grüße
Eure Kate

verlinkt bei Grünzeug

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Fußball-Jacke

Mehrere Wochen lang habe ich in etlichen Geschäften und online
nach einer Winterjacke für meinen Großen gesucht.
Grün ist seine Lieblingsfarbe und das war seine einzige Vorgabe
für die neue Jacke.
Eine grüne Winterjacke erfolglos zu suchen,
hat mir viel Zeit geraubt.


 Während dieser Zeit ist nachts im Bett 
in meinem Kopf eine selbstgenähte Jacke entstanden.
In vielen Nächten ist sie Stück für Stück gereift.


Schließlich habe ich den Entschluss gefasst, die erfolglose Suche zu beenden
und das Projekt "erste gefütterte Jacke aus Wollwalk" anzugehen.
Ich habe mich sehr gefreut, alles benötigte Material
(grüner Wollwalk aus 100% Schurwolle, Jersey in Fußball-Optik
und schwarzer Kuschelsweat)
bei meinem örtlichen Stoffhändler zu finden. 
Ich bin kein online-Stoffkäufer, ich bin da der haptische Typ
und muss Stoff immer "befummeln", 
um die Dicke, Elastizität, Weichheit etc. zu ergründen.








Das Reflektorband habe ich vor ca. einem Jahr beim Kaffeeröster,
der ständig allerlei für Haushalt und Handarbeiten verkauft,
mitgenommen und erstmal ohne konkrete Verwendung beiseite gelegt. Es ist eigentlich als Beilaufgarn fürs Stricken/Häkeln gedacht.
Hier habe ich es auf eine Unterfadenspule gerollt und von links aufgenäht.


Das Projekt "gefütterte Jacke nähen" ist dann in 1,5 Wochen 
hie und da neben den Familien- und Arbeitsleben
an einzelnen Stunden nachmittags und abends entstanden.
Bis spät in die Nacht kann ich nicht mehr nähen.
Es war mir zu heikel, einen Fehler zu machen und die Jacke zu versauen.
So ist es ganz entspannt gelaufen. Auch für meinen Mann ;-)


Nicht unerwähnt lassen möchte ich, 
dass ein Baustein in meinem Kopf diese Jacke von Frau Muscheid war,
die auch zum ersten Mal ein neues Material vernäht hat, bei ihr Softshell.
Bei mir war es Wollwalk. Der ließ sich ganz problemlos
mit der Nähmaschine und der Ovi vernähen.
Ich bin auch von seiner schmutzabweisenden Wirkung begeistert.
Dreck perlt ab und kann einfach abgestreift werden.
Das Schnittmuster (Jacke von klimperklein)
besaß ich schon und hatte ich schon mal erfolgreich als Pullover genäht.
Es wird wohl nicht die letzte Jacke aus Wollwalk gewesen sein.


verlinkt bei made4boys




Freitag, 14. Oktober 2016

Fuchsig warm eingekuschelt


Ich habe sie geliebt, diese Einschlagdecke
nach dem Ebook Harmonia von Lasari Design.


 Leider ist mein Sohn schon zu groß und zu mobil, 
um sie diesen Winter wieder zu benutzen.


Sie darf jetzt ein andere Familie glücklich machen.



Den passenden Maxi Cosi Bezug und einen passenden Body habe ich hier und hier gezeigt.




Stoff von farbenmix.
Applikation: abgewandelt von Cherry picking
verlinkt: Made4boys, kiddiekram

Dienstag, 3. Mai 2016

Stereonähen - Unterfadenspule sparsam aufspulen

Das wollte ich euch immer schon mal gezeigt haben: Stereonähen.

Mit zwei Maschinen nebeneinander an einem Tisch oder zwei Tischen zu nähen, das kennen und machen bestimmt viele von euch. Ich habe meine Maschinen nicht immer nebeneinander stehen, sonst bleibt kein Platz für weitere Arbeiten.


Aber für einen besonderen Teil der Arbeit bin ich sehr froh, wenn sie gerade beide im Gebrauch sind. Wenn nämlich die Unterfadenspule leer ist. Um teures Garn zu sparen, nehme ich dann das Garn von der Overlockspule, um die Unterfadenspule aufzurollen. Die Overlockspule lasse ich dabei auf der Overlockmaschine und ziehe sie mir zur normalen Nähmaschine hin.


Die Bilder sind gerade eben während der Arbeit entstanden und unbearbeitet. Sie sind zwar nicht schön, aber ich denke, ihr könnt das Wesentlich erkennen. 

Wir sehen uns beim Creadienstag!
Bis denn, Eure
Kate






Dienstag, 26. April 2016

Städtetrips mit der Großfamilie


Anfang des Jahres gab es eine interessante Fortbildung für mich in Berlin. Zufällig hatte mein Erstklässler wegen einer Lehrerfortbildung an dem Tag auch frei und mein Mann wegen Eltern(teil)zeit ebenso. So haben wir beschlossen, alle gemeinsam für ein für ein Wochenende nach Berlin zu reisen.



Als wichtigste Sehenswürdigkeiten wollten wir unseren Kindern (7 Jahre, 4 Jahre und 7 Monate) das Brandenburger Tor und den Reichstag zeigen. Das war mit Bus und Bahnfahrt genug Programm für den Freitag nachmittag. Am Samstag war ich mit meinem Stillbaby (im Tragetuch) auf der Fortbildung, während der "Rest" Bekannte und Verwandte besuchte. Am Sonntag hatten wir noch den Vormittag frei für eine Aktivität, bevor es mit dem Zug zurückging. Den letzten Vormittag haben wir im Naturkundemuseum verbracht (das mit dem riesigen Dinosaurierskelett.) Dort waren mehr Kinder als Erwachsene, glaube ich. Ich fand es sowohl für mich als auch für die Kinder sehr interessant und empfehlenswert.


Das Highlight des Wochenendes für die Kinder war aber folgende Aktion im Berliner Hauptbahnhof: 
In einem Schnellrestaurant schlief ein Mann an einem Tisch. Nachdem wir schon eine Weile da waren, wurde er von einer Mitarbeiterin mit lauten Worten aufgefordert, das Restaurant zu verlassen. Keine Reaktion, er lies weiter den Kopf auf den Armen liegen. Sie holte männliche Verstärkung, die beiden fassten den Mann aber nicht an. Erneute Aufforderung, das Restaurant zu verlassen, sonst würde die Polizei gerufen. Weiter keine Reaktion. Erst als die Frau aus ein paar Meter Abstand die Polizei anrief, wachte er "plötzlich" auf, war putzmunter und verließ fröhlich albernd das Restaurant. 
In den nächsten Tagen kamen immer wieder Fragen von den Kindern zu dieser Szene in Berlin. Aber sie haben auch das Brandenburger Tor auf Bildern wiedererkannt und können es benennen. Die Bildungsreise war also nicht zwecklos.


Ein weiterer Städtetrip führte uns in meine Geburtsstadt Köln. Diesmal nur als Tagestour, also für ein paar Stunden. Deshalb hatten wir uns nur den Kölner Dom als Sehenswürdigkeit ausgesucht. 


Nach einer Besichtigung von außen und innen (und der asiatischen Reisegruppen vor dem Dom) spazierten wir zum Lego-Store, wo wir zwei Stunden verbrachten. Das ist so ähnlich wie ein Lego-Museum, in dem man alles kaufen kann. Anschließend sind wir durch die Altstadt zum Rhein gelaufen und nach einer Pause am Spielplatz zurück zum Dom flaniert.


Jetzt dürft ihr noch raten, wohin uns unsere nächste Städtetour führen soll....


Schnitt: Regenbogenbody von Schnabelina
Stoff: aus der Stoffzentrale Jever

Donnerstag, 18. Februar 2016

Mit fremden Federn geschmückt

Ihr Lieben!

Ich möchte mich ganz doll bedanken für die vielen Antworten und Kommentare in der letzten Zeit! Vor allem für mein Lieblingsstück 2015 habe ich viele Komplimente und Glückwünsche erhalten.

Und es trudeln immer noch Antworten zu meiner Tragetuch-Frage von Dezember 2015 ein. Vielen vielen Dank dafür! Ihr dürft gerne rüberklicken und euch weiter beteiligen!

Was die Tragetuch-Länge angeht, hatte ich mittlerweile die Möglichkeit, ein Tragetuch in Länge 4 (3,60-3,70m) zu testen. Es war dieses wunderschöne Nona palmae barbuda.


Für die liebe Tragemama, die mir das Tuch zur Verfügung gestellt hat, habe ich noch ein Dankeschön genäht: Ein Ein-Hand-Schlüsseletui. Es ist nicht das hier abgebildete Etui, ich habe dämlicherweise leider vergessen, das Etui zu fotografieren. Für die andere Mama habe ich ein Etui passend zu ihrem Tragetuch mit blau-grünem Garn und Blätter-Webband genäht. Dies hier ist mein eigenes Schlüsseletui, das ich seit ca. 2 Jahren benutze, und hier im Blog noch gar nicht gezeigt habe. Das Leder ist mittlerweile schön weich, aber überhaupt nicht abgegriffen. Und seitdem ich ein Schlüsseletui benutze, habe ich keine Löcher mehr in den Jacken-/Hosentaschen. Der Mechanismus funktioniert so, dass man den Schlüsselbund mit einer Hand aus dem Etui heraus- und hineinschütteln kann. Perfekt, wenn man noch einen Einkaufskorb, die Wickeltasche, die Autoschale oder sonst was in der Hand hat!





Da dieses Schlüsselbund für mich ist, nehme ich auch mal wieder am RUMS teil.

Dienstag, 2. Februar 2016

Verfuchst und zugenäht

So sieht der große Bruder (7 Jahre) den kleinen...


Das Outfit ist ganz verfuchst.


Stoff: Jersey Fuchs Vicente von Swafing
Schnitt: Regenbogenbody von Schnabelina
(das Rückenteil habe ich am unteren Lappen um eine Größe verkleinert,
so sitzt der Body bei uns perfekt)


Meinen Maxi Cosi-Bezug aus diesem Stoff
könnt ihr hier sehen.

verklinkt: Kiddikram
Made4boys (Februar noch nicht geöffnet)

Mittwoch, 13. Januar 2016

Lieblingsstück 2015

Beim Me Made Mittwoch sind alle heute aufgerufen,
ihre selbstgenähten/-gestrickten/-gehäkelten o.ä.
Lieblingsstücke aus dem Jahr 2015 zu zeigen.

Da musste ich nicht lange überlegen, 
durch die Schwangerschaft und noch anhaltende Stillzeit
ist meine Auswahl an selbstgemachten Kleidungsstücken
nämlich ziemlich klein (aber fein).

Mein Lieblingsstück aus dem letzten Jahr
ist das Raphaela-Kleid,
das bauchfreundliche Raffungen an der Seite
und einen stillfreundlichen Ausschnitt  hat.


Ihr seht hier Bilder von der 29. SSW, 38. SSW und 6 Wochen nach Entbindung
Babys wachsen so schnell...

Stoff: Jersey, ich glaube von lillestoff

Bei den Überlegungen zum heutigen MMM 
ist mir aufgefallen,
dass ich eigentlich nur Shirts und Kleider genäht habe.
Es wird Zeit, dass ich mal etwas anderes nähe.
Vielleicht eine Strickjacke?
Inspiration suche ich mir jetzt beim 



Dienstag, 12. Januar 2016

Nähen mit Baby

Heute ist ja Dienstag... 
... dachte ich mir und habe heute morgen 
ein Foto gemacht



Dienstag, 1. Dezember 2015

Puppenkleidung Libelle



Ich habe für meine vererbte Waldorfpuppe 
ein Kleidchen ähnlich dem meiner Tochter=Puppenmama genäht. 
Die Strickmütze war ursprünglich in rot geplant. 
Kurzfristig habe ich mich aber doch noch besonnen, 
dass rot und lila meine Lieblingsfarbkombi ist, 
ihre aber O-Ton "Ganz viel rosa und ein bißchen Lila". 
Deshalb ist die Strickmütze, eine Wurmmütze, 
rosa geworden, und passend dazu 
erhält die Puppe eine Strickweste. 
Die letzten Reihen werden wohl heute abend fertig.
Für Strümpfe reicht dann leider die Wolle nicht mehr, 
da bleibt es dann bei dem vorhandenen Paar 
oder die Puppe zieht die Babystrümpfe von der Puppenmama an.


Dienstag, 20. Oktober 2015

Mitten aus dem Leben


Heute mal keine inszenierten Kleidungsfotos, sondern eine Szene aus unserem Leben. Die Kinder in selbstgenähter Kleidung zu Besuch bei Oma und Opa.


Die Fotos wollte ich heute eigentlich bei "My kid wears" zeigen, wo nicht nur neue Kinderkleidung erwünscht ist, sondern auch Berichte zu Schnitten und Stoffen, die schon eine Weile erprobt sind.


Leider habe ich jetzt aber gelesen, dass Fräulein Rohmilch die Linkparty nicht weiterführt. Schnief... Ich verlinke ihren Blog trotzdem nochmal, denn vielleicht startet sie irgendwann ja wieder diese oder eine ähnliche Aktion.


Meine Erfahrungen zu dieser Kinderkleidung möchte ich euch nun auch noch "unterbreiten".
Töchterchen trägt ein Kleidchen, für das ich den Schnitt Lina von ki-ba-doo unterhalb der Brust abgeschnitten und ein rechteckiges Rockteil gerafft angenäht habe. Statt dem Halsausschnitt von Lina habe ich mich für einen U-Boot-Ausschnitt entschieden, frei nach Schnauze entworfen. Der Stoff heißt "Dragonfly yellow" von Lillestoff. Die Farben sind nicht ganz so, wie ich es mir anhand der Bilder aus dem Internet vorgestellt hatte.
Stoffkauf im Internet ist nicht mein Ding, da habe ich schon mehrfach Enttäuschungen erlebt. Mal ist der Stoff dünner als gedacht, dann fester, labberiger oder die Farben anders.Ich kaufe lieber Stoff, den ich anfassen kann.
Lina ist für mich bzw. für meine Tochter der Allround-Basisschnitt, den ich immer weider verwende und nach Wunsch abwandele.

Junior trägt eine Bodyhose Luisa von Schnabelina. Die Schnittteile hatte ich noch in passender Größe im Ordner. Laut Schnittmuster ist es Größe 62, passt aber auch noch bei Kleidergröße 68, also schön lange, ohne anfangs wie ein Sack auszusehen. Den Stoff mit den Füchsen habe ich auch wirklich im Laden gekauft, und zwar im farbenmix Staars-Laden. Ich habe das große Glück, in der Nähe von dem neuen Farbenmix-Laden zu wohnen. Für meine Kinder gibt es da genug Auswahl :-)

Wie bzw. wo kauft ihr denn eure Stoffe? Habt ihr gute Erfahrungen mit Internetkäufen? Ich bin gespannt, ob ich viele Leidensgenossinen habe oder allein auf weiter Flur bin.

verlinkt bei my kid wears



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